Fachkraft für Arbeitssicherheit (FaSi/SiFa)


Fachkräfte für Arbeitssicherheit sind in der Regel Ingenieure (Sicherheitsingenieure), Techniker (Sicherheitstechniker) oder Meister (Sicherheitsmeister) mit einer besonderen Ausbildung in der Sicherheitstechnik.

FaSi oder SiFa? Was ist richtig?

Die Abkürzung Sifa: Laut einer Vereinbarung zwischen Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS), den Ländern und der Deutschen Gesetzlichen Unfallversicherung (DGUV), ist die Abkürzung „Sifa“ die korrekte bezüglich einer Sicherheitsfachkraft, oder Fachkraft für Arbeitssicherheit. Warum? Nun, vermutlich weil der Begriff FASI bereits vergeben war.


Die Abkürzung FASI: Die Fachvereinigung Arbeitssicherheit e. V. kürzt sich nämlich mit „FASI“ ab. Dieser Verband ist thematisch verwandt; immerhin vertritt er die Anliegen der Experten unter anderem im Arbeitsschutz. Trotzdem ist die eindeutige Begriffsabgrenzung wichtig, um Verwirrungen zu vermeiden.

Welche Aufgaben hat die Fachkraft für Arbeitssicherheit (Sifa)?

Die Sicherheitsfachkraft hat die Aufgabe als Sicherheitsberater des Arbeitgebers in allen Fragen der Arbeitssicherheit und Unfallverhütung am Arbeitsplatz zu fungieren. Sie ergänzen den Betriebsarzt, der von arbeitsmedizinischer Seite aus das gleiche Schutzziel verfolgt. Der Begriff Arbeitssicherheit umfasst in diesem Zusammenhang die Prävention von Unfällen, arbeitsbedingten Erkrankungen und Berufskrankheiten sowie die ergonomische Gestaltung des gesamten Arbeitsbereichs.
Die Aufgaben einer Fachkraft für Arbeitssicherheit, auch Sicherheitsfachkraft oder Sifa genannt, sind in § 6 des Arbeitssicherheitsgesetzes (ASiG) festgelegt. Die DGUV Vorschrift 2 geht näher darauf ein.

 Fachkräfte für Arbeitssicherheit beraten den Arbeitgeber in allen sicherheitstechnischen Fragen im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung.
Gemäß § 6 ASiG gehören folgende Aufgaben in den Zuständigkeitsbereich der Sifa:


  • Beratung und Unterstützung bei der Planung, Ausführung und Unterhaltung von Betriebsanlagen, sowie von sozialen und sanitären Einrichtungen
  • Unterstützung bei der Beschaffung von technischen Arbeitsmitteln, sowie der Einführung von Arbeitsverfahren und Arbeitsstoffen
  • Beratung bei der Auswahl und dem Test von Körperschutzmitteln (Persönliche Schutzausrüstung)
  • Empfehlungen geben bei der Gestaltung der einzelnen Arbeitsplätze, des Arbeitsablaufs, der Arbeitsumgebung, sowie in allen Fragen der Ergonomie
  • Beurteilung der Arbeitsbedingungen
  • Sicherheitstechnische Überprüfung der Betriebsanlagen und technischen Arbeitsmittel vor der Inbetriebnahme
  • Beobachtung bei der Durchführung des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung
  • Begehung der Arbeitsstätten und festgestellte Mängel dem Arbeitgeber oder dem Sicherheitsbeauftragten im Betrieb, der ehrenamtlich für den Arbeitsschutz im Unternehmen verantwortlich ist, mitteilen
  • Maßnahmen zur Beseitigung der Mängel vorschlagen
  • Untersuchung und Auswertung von Arbeitsunfällen
  • Schutzmaßnahmen zur Verhütung von Arbeitsunfällen dem Arbeitgeber vorschlagen
  • Unterstützung des Arbeitgebers, dass alle Beschäftigten im Betrieb die Anforderungen des Arbeitsschutzes und der Unfallverhütung beachten und die entsprechenden Schutzmaßnahmen bei der Arbeit einhalten


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